An die Häuslebauer - Kosten für eine Wärmepumpe?

Erneuerbare Energien, Wärmepumpen, Öl, Gas, Luft, Wasser, Sole ...
Benutzeravatar

zehn0813
Fortgeschrittener Benutzer
Beiträge: 437
Registriert: 18. Juni 2017 07:36
Name: Sebastian
Wohnort: Ruhrpott
Beruf: Fallmanager
Bauort: Münsterland
Geschlecht: männlich
gefällt das: 122 Mal
"gefällt mir"-Angabe erhalten: 219 Mal

An die Häuslebauer - Kosten für eine Wärmepumpe?

#21

Beitrag von zehn0813 » 12. Januar 2019 18:05

ares83 hat geschrieben:
12. Januar 2019 14:12
Wenn man die im Betrieb da hören kann ne feine Sache. Gerade für Innenaufstellung macht das sogar viel Sinn.
Allein die Lautstärke sollte m.E. nicht das Kriterium für die Auswahl des Gerätes sein.

Im Haus - ggf. mit Kindern - herrscht eh eine komplett andere Geräuschkulisse, in der man sich nicht auf das Hören des Brummens der Pumpe konzentriert (egal ob LWWP außen oder SWWP im Haus).

Viel wichtiger ist dein Eindruck vom ausführenden Unternehmen. Damit steht und fällt am Ende des Tages alles!


Gruß,
Sebastian


ares83
Fortgeschrittener Benutzer
Beiträge: 296
Registriert: 6. Januar 2017 07:09
Name: Tim
Beruf: M.Sc. Informatik
Bauort: LK OHZ
Geschlecht: männlich
gefällt das: 125 Mal
"gefällt mir"-Angabe erhalten: 117 Mal
Kontaktdaten:

An die Häuslebauer - Kosten für eine Wärmepumpe?

#22

Beitrag von ares83 » 13. Januar 2019 09:36

zehn0813 hat geschrieben:
12. Januar 2019 18:05
Allein die Lautstärke sollte m.E. nicht das Kriterium für die Auswahl des Gerätes sein
Natürlich nicht, aber es ist eines der Kriterien. Wir hätten das gerne gemacht, einfach um ein Gefühl dafür zu bekommen was ist denn für ein Ding, wie groß ist es. Was macht es für Geräusche? Schließlich steht son Ding nicht wie früher abgekapselt im Keller sondern im HWR/Technik, der mitten im Haus ist.Bei Aussenaufstellung der LWWP ist das eventuell etwas anders. Einfach um ein Gefühl für so ein Gerät zu bekommen finde ich den Besuch des Showrooms in Ordnung.

Das planende und ausführende Unternehmen muss dann natürlich sehr gut mit den Geräten auskennen und alles richtig dimensionieren. Die Auswahl des Unternehmens ist da wohl mit der wichtigste Punkt. Der Heizi der sonst nur GBWT einbaut hat wohl nicht unbedingt das Gespür für eine WP. Da kommen dann Dinge raus wie ein Bivalenzpunkt von +7 und der Heizstab läuft über den Winter dauernd mit. Eine modulierende Pumpe sollte ebenso auf der Musthave Seite sein.


Musketier
Fortgeschrittener Benutzer
Beiträge: 123
Registriert: 29. Dezember 2016 11:49
Beruf: Bilanzbuchhalter/Steuerfachwirt
Bauort: Region Dresden
Geschlecht: männlich
gefällt das: 14 Mal
"gefällt mir"-Angabe erhalten: 38 Mal

An die Häuslebauer - Kosten für eine Wärmepumpe?

#23

Beitrag von Musketier » 14. Januar 2019 14:26

So ganz abwegig ist der Gedanke nicht. Unsere WP war schon recht laut und da wir meistens die Türe zum HWR wegen dem Katzenklo offen haben, hat das insbesondere abends schon genervt.
Ich hab dann unten noch hitzefeste Dämmatten angebracht, so dass sich der Geräuschpegel massiv verbessert hat.
Ich kann gar nicht nachvollziehen, warum das nicht standardmässig so gemacht wird.

Benutzeravatar

zehn0813
Fortgeschrittener Benutzer
Beiträge: 437
Registriert: 18. Juni 2017 07:36
Name: Sebastian
Wohnort: Ruhrpott
Beruf: Fallmanager
Bauort: Münsterland
Geschlecht: männlich
gefällt das: 122 Mal
"gefällt mir"-Angabe erhalten: 219 Mal

An die Häuslebauer - Kosten für eine Wärmepumpe?

#24

Beitrag von zehn0813 » 7. Februar 2019 06:48

Gerade jetzt, wo es draußen doch etwas kälter ist und die Pumpe gut arbeiten muss, brummt das Gerät schon etwas lauter. Bei geschlossener Tür ist es aber nicht mehr zu hören. Vorher angehört haben wir und das Ganze nicht.
Gruß,
Sebastian


felix
Neuer Benutzer
Beiträge: 8
Registriert: 7. Januar 2019 11:54
Beruf: CAD-Konstrukteur
Bauort: Oberösterreich
Geschlecht: männlich
gefällt das: 0
"gefällt mir"-Angabe erhalten: 0

An die Häuslebauer - Kosten für eine Wärmepumpe?

#25

Beitrag von felix » 10. Februar 2019 23:11

Naja, wie zehn0813 schon ganz am Anfang gesagt hat, ist die Wahl eines guten und vertrauensvollen Installateurs das A und O beim Planen und Bauen des Heizungssystems. Wenn du einen schlechten Installateur hast, bzw einen der wenig Erfahrung hat, dann kannst du mit der Zeit schon viele Probleme bekommen bzw. dich im Nachhinein mehr ärgern als gewünscht. Aber stell dich allgemein schon mal so ein, dass auf einer Baustelle sowieso nie alles zu 100% reibungslos abläuft. Die Kunst ist es alles bestmöglichst zu optimieren ;) Habt ihr euch nun für eine Luftwärmepumpe entschieden oder nicht? Ich finde das auch schon eine gute Idee wenn man sich selbst eine Auge über die Geräte in einem Showroom macht. Speziell Leute ohne Erfahrungen damit, haben ja keine Ahnung über die Größe der Geräte, Anschlüsse, Elektrik, Geräuschpegel etc etc.

Ich sehe du wohnst in Wien. Dann nütze das aus und gehe zur Bauen&Energie Messe die dieses Wochenende ist. Du wirst es sicherlich nicht bereuen und wirst am Ende des Tages um einiges klüger sein ;) Wenn du Richtung Vaillant Wärmepumpe tendierst, dann wirst du sie dort auch bei einem Stand antreffen.

Zwecks der Photovoltaikanlage...natürlich kann man sie im Nachhinein nachrüsten lassen. Aber wenn ihr das schon im Vorfeld in die Planung berücksichtigst, dann wird es im Nachhinein erstens günstiger und leichter einzubauen.

Benutzeravatar

Eröffner des Themas
Paulospanther
Neuer Benutzer
Beiträge: 17
Registriert: 15. November 2018 21:27
Name: Paul
Beruf: Informatiker
Bauort: Wien
Geschlecht: männlich
gefällt das: 0
"gefällt mir"-Angabe erhalten: 3 Mal

An die Häuslebauer - Kosten für eine Wärmepumpe?

#26

Beitrag von Paulospanther » 14. Februar 2019 17:35

Danke euch für die genaueren Hinweise wegen dem Geräuschpegel. Deswegen finde ich auch, dass ein Showroom bei einem Hersteller doch auch wichtig ist, da man die Geräte schlussendlich jahrelang (bzw. jahrzehnte) im Haus hat und es auch eine größere Investition ist. Da möchte ich mir schon vor Ort auch einen Eindruck machen, wie laut sie sind und allgemein mich informieren lassen. @ zehn0813: Natürlich ist die Lautstärke nicht das einzige Kriterium für die Auswahl, aber eines davon sicherlich. Daneben gehts ja auch um die Effizienz, die Qualität des Gerätes, Wartungskosten etc.
@felix: Natürlich stellen wir uns schon mal ein, dass nicht alles plangemäß beim Bauen ablaufen wird. Da kommen viele Faktoren zusammen die man auch im Voraus nicht planen kann. Aber wir schauen, dass wir uns wenigstens sehr gut vorbereiten und informieren. Je komplexer das Thema wird, umso mehr Spaß macht es mir :D Hast du auch eine Wärmepumpe mit Photovoltaikanlage? Den Hinweis mit der Berücksichtigung der Leerrohre beim Bau haben wir schon vorgemerkt. Aaah die Baumesse in Wien fängt ja heute an!! Hätte ich fast vergessen. Danke für die Erinnerung! Ich glaube, wir schauen am Samstag hin und machen dort die Runde. Ein paar Stunden möchte ich schon dort sein und mich genauer informieren. Freu! :D


Castoridae
Fortgeschrittener Benutzer
Beiträge: 154
Registriert: 4. Januar 2017 19:23
Beruf: Dipl.-Ing. (VT)
Bauort: Magdeburg
Geschlecht: männlich
gefällt das: 46 Mal
"gefällt mir"-Angabe erhalten: 31 Mal

An die Häuslebauer - Kosten für eine Wärmepumpe?

#27

Beitrag von Castoridae » 4. März 2019 10:08

Inwiefern unterscheidet sich die Rechtslage in Österreich eigentlich von der deutschen? In Deutschland fließen in die Entscheidung über die Heizung oder über eine Photovoltaik-Anlage allerlei rechtliche Randbedingungen, die sich unter dem Stichwort Energiewende zusammenfassen lassen (Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien - EEG, Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz - EEWärmeG, Energieeinsparverordnung - EnEV). Vor diesem Hintergrund sollte man alle Forenbeiträge betrachten, die sich in erster Linie auf Deutschland beziehen.

Bei deutschen Preisen wäre *ohne die Energiewende* m.E. eine Gasbrennwerttherme sowohl von den Investitions- als auch von Betriebskosten her weit vorne. (Kaufpreise und Energiepreise nach Steuern in Österreich kenne ich nicht.) Lass Dir ruhig mal beides anbieten ...

Eine PV-Anlage würde ich stets als Renditeobjekt sehen (wie ein Sparbuch, Aktien oder Schiffscontainer), nicht als Teil meiner Haustechnik.

Hier wird viel über den Werkskundendienst und den Installateur gesprochen. Für den Hausbau ist zuerst ein guter Planer erforderlich, der die Anlage (egal welche) an das Haus anpasst und auslegt. Danach kommt der Aufbau der Anlage auf der Baustelle. Oft kommen Planung und Bau aus einer Hand, muss aber nicht. Danach, nach Bezug, kommt die regelmäßige Wartung. Ob dies dann der Werkskundendienst oder ein lokaler Handwerker macht, ist vor dem Hausbau m.E. egal. Immerhin kann man die Wartung jedes Jahr neu vergeben, bis man den Partner seines Vertrauens gefunden hat. Planung und Bau hingegen macht man nur einmal.

Antworten Vorheriges ThemaNächstes Thema

Zurück zu „Heizung“