Der Weg zur PV-Anlagen

Brauchwassererwärmung, Eigenverbrauch, Einspeisung, Peak, Panels, Speicher …
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zehn0813
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Der Weg zur PV-Anlagen

#21

Beitrag von zehn0813 » 28. Mai 2019 01:14

Also bei einem Eigenheim sehe ich es auch nicht wirklich positiv mir dann etwas von mir gemietetes auf mein Dach packen zu lassen.
Vor allem hat das nur Vorteile für mich? Kann ich mir kaum vorstellen. Der Vermieter - als dritter in der Nahrungskette - möchte ja auch etwas verdienen. Kommt also neben dem Installateur und dem Endkunden noch ein Dritter ins Spiel, kann es für den Endkunden kaum besser werden, als wenn der Dritte nicht mitspielen darf.
Aber ich habe mich mit der Mietgeschichte nicht befasst. Die KfW bietet anständige Konditionen über die sich die Anlage nahezu selbst trägt.

Was die Steuerklamotten angeht, so denke ich, dass man sich da selbst einlesen kann. Außer man hat einen Berater an der Hand. Sonst verschenkt man ja direkt ein wenig seines Gewinns für die Beratung. Es hat zwar einige Zeit gedauert, aber im Grunde ist die Materie nicht so kompliziert wie ich finde. Wir haben uns am Ende gegen die Kleinunternehmerregelung entschieden.

Was die Anlage an sich angeht, so haben wir auch den Speicher verzichtet. Wir haben Ost/West-Ausrichtung. Am Ende sind es 16 Panels / Dachseite geworden. Macht 32 Panels und insgesamt 9,6kWP. Bei uns ist aber - aufgrund von Schichtdienst - immer jemand zu Hause, der den Strom verbraucht. Weiter haben wir uns für 70%-Hart entschieden. Aktuell haben wir eine Eigenverbrauchsquote von gut 50%.


Gruß,
Sebastian

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Epi
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#22

Beitrag von Epi » 28. Mai 2019 08:48

ares83 hat geschrieben:
27. Mai 2019 14:10
Hm, bei etwas was so mit dem Haus verbunden ist sehe ich Miete als nicht meins. Das soll auch mir gehören. Bei nem Auto ist mir das egal, kommt halt ein neues.
Dein Beispiel hinkt, denn eine einmal installierte, zudem beständig gewartete Anlage tauschst Du ja nicht im Rhythmus einer Neuanschaffung Auto aus.
ares83 hat geschrieben:
27. Mai 2019 14:10
Warum kann denn nicht jedes Zeltdach wirtschaftlich sinnvoll bepackt werden?
Weil die zur Verfügung stehende Dachfläche => das einzelne Dreieck, bei einem ZD überwiegend zu klein ist, als dass es benötigte Leistung aufnehmen könnte. Häufig ist auch die DN zu gering, so daß so viel aufgeständert werden müsste, daß es zu Problemen mit der Windlast kommen kann.
ares83 hat geschrieben:
27. Mai 2019 14:10
Wenn man trotzdem nur einen WR braucht, wo ist der Nachteil?
Der WR konvertiert Gleich- in Wechselstrom, diesen Vorgang braucht es nur einmal; die Größe des WR muss allerdings zur verbauten Anlage passen.
Robin hat geschrieben:
27. Mai 2019 15:40
Für 19 Panel (komplett schwarz) mit Wechselrichter und Montage zzgl. Gerüst sind wir da bei +/- 7.500€ und etwas über 14k€ inkl. Speicher.
Welche Rücklagen hast Du ins Auge gefasst, jährlich zu bilden, denn die Lebenszeiten eines WR, wie eines Speichers sind ja nicht unendlich und Wartung, evtl. Reparaturen kosten auch Geld.
zehn0813 hat geschrieben:
28. Mai 2019 01:14
Vor allem hat das nur Vorteile für mich? Kann ich mir kaum vorstellen.
Ein Geschäft ist immer dann ein gutes Geschäft, wenn alle Parteien gut dran verdienen. Die Miete einer PV-Anlage fällt in diese Kategorie.
zehn0813 hat geschrieben:
28. Mai 2019 01:14
Die KfW bietet anständige Konditionen über die sich die Anlage nahezu selbst trägt.
Das ist nicht richtig. Die Verbraucherzentrale hat das mal am Modell einer Mietanlage von 13 EVU aus NRW, welche ebenfalls Vermietungen anbieten, im Dezember ´17 errechnet, welches ich hier auszugsweise heranziehe. Im weiteren wurde die folgende Haushaltskonstellation einer fünfköpfigen Familie als Fallbeispiel verwendet:

Jährlicher Stromverbrauch: 5.500 kWh
Auslegung der PV-Anlage: orientiert am Nutzungsprofil werktags viel zu Hause bzw. regelmäßiger mittäglicher Stromverbrauch
Dachneigung und Ausrichtung: 35 Grad, Süden
Stromtarifpreis: 27 Cent/kWh brutto*

*Der angesetzte Strompreis liegt unterhalb des Durchschnittspreises auf Basis der plausiblen Annahme, dass die Gruppe der Interessenten für Solarpachtmodelle eine relativ große Schnittmenge mit der Gruppe der wechselaffinen Stromkunden hat, die eher günstigen Strom beziehen.

Referenzszenario über 18 Jahre

Die Zusammenführung glaubwürdiger und widerspruchsfreier Einzelannahmen zu wesentlichen Einflussfaktoren wie Ausgangshöhe und Entwicklung des Stromtarifpreises, Eigenverbrauchsquote und Betrachtungsdauer mündet in ein Szenario. Das Referenzszenario stellt eine mögliche Entwicklungslinie der Entscheidungssituation Pachten dar und wird unter Modellbedingungen simuliert. Wesentliche Annahmen des Referenzszenarios sind:
  • Stromtarifpreis von 27 Cent/kWh brutto
  • Jährlich durchschnittliche Steigerungsrate des Stromtarifpreises von null Prozent.
    Die Annahme eines langfristig konstanten Stromtarifpreises stützt sich auf ein Untersuchungsergebnis einer Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.10 Darin werden Verbraucherpreise der Haushalte u. a. für 2017 und für 2035 mit 28,1 Cent/kWh und 28,0 Cent/kWh bei einer Spitze von 31,2 Cent im Jahr 2025 aufgezeigt.
  • Lokale Stromernte auf Basis der Einstrahlungsdatenbank „Climate-SAF“ PVGIS11 abzüglich eines Abschlags von 20 Prozent zur Berücksichtigung realer Betriebsbedingungen.12
9 Es wird vom Bruttopreis ausgegangen, da in dieser Betrachtung die Besteuerungsform Kleinunternehmer- regelung gewählt wird. Das entspricht dem Pächterwunsch, sich um so wenig wie möglich kümmern zu müssen angesichts eines deutlich geringeren bürokratischen Aufwands.
10 Vgl. Schlesinger, M., Lindenberger, D., Lutz, C. et al, 2014. Kurzfassung zum Endbericht „Entwicklung der Energiemärkte – Energiereferenzprognose“, S. 16, Konsortium Prognos AG, Energiewirtschaftliches Institut an der Universität Köln (ewi) und Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH (GWS), Projekt Nr. 57/12 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, Berlin. Verfügbar: http://www.ewi.uni- koeln.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/Studien/Politik_und_Gesellschaft/2014/Kurzfassung_42_Sei ten_Energiereferenzprognose_2014.pdf (Zugriff: 10.10.2017).
11 PVGIS steht für Photovoltaik Geographical Information System. PVGIS ermittelt den Solarertrag an einem konkreten Standort und berücksichtigt u. a. Dachneigung und Ausrichtung der PV-Anlage.
12 Die Stromernte wird durch reale Betriebsbedingungen geschmälert. Dazu gehören u.a. Reflexion, Modultemperatur, Leitungsverluste sowie Wandlungsverluste im Wechselrichter.

  • Ermittlung des Eigenverbrauchs mit Hilfe des Unabhängigkeitsrechners der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin.
  • Bei Angeboten in der Greenergetic-Variante, die Wartung, Instandhaltung und Versicherung ausklammern, werden hierfür jährlich zusätzlich 1,5 Prozent der Nettoinvestitionskosten der jeweiligen Anlagengröße angesetzt.
  • Betrachtungszeitraum über 18 Jahre, orientiert an der Laufzeit der meisten Pachtverträge in der Stichprobe.
Der Wert der Einspeisevergütung wurde mit 12,20 Cent/kWh angesetzt.

Ergebnis der Berechnungen für Pacht (Miete), Barkauf, freie Kreditfinanzierung und KfW-Finanzierung:

Errechnete-Kosten-verschiedene-Finanzierungsformen-PV.jpg

Weitere Kommentar VBZ:

Beim Barkauf aus eigenen Mitteln, der hier nur wenig günstiger ausfällt als die Pacht, ist zu beachten, dass die entgangenen Zinsen einbezogen sind, die ein Pächter bei einer Geldanlage der Investitionssumme bekommen hätte. Dieser Aspekt bleibt oft unberücksichtigt, wodurch der Vorteil des Kaufs größer erscheint, als er einzelwirtschaftlich betrachtet ist.

Beim Vergleich mit dem kreditfinanzierten Kauf mittels KfW-Kreditangebot „Erneuerbare Energien – Standard (270)“ ist die Pacht günstiger. Offensichtlich bietet im ausgewählten Beispiel selbst das zinsvergünstigte KfW-Kreditangebot keine Kostenvorteile gegenüber den im Pachtmodell mit einkalkulierten Finanzierungskosten.

Gegenüber der Kreditfinanzierung zu marktüblichem Zinssatz ist das für den Vergleich ausgewählte wirtschaftliche Pachtangebot dementsprechend sogar deutlich günstiger.


Quelle und Auszüge: Verbraucherzentrale Dezember ´17 zu Pachtmodellen von PV-Anlagen
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.


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Der Weg zur PV-Anlagen

#23

Beitrag von Robin » 28. Mai 2019 10:14

Epi hat geschrieben:
28. Mai 2019 08:48
Welche Rücklagen hast Du ins Auge gefasst, jährlich zu bilden, denn die Lebenszeiten eines WR, wie eines Speichers sind ja nicht unendlich und Wartung, evtl. Reparaturen kosten auch Geld.
Fehlt mir jetzt gerade der Zusammenhang und war bei mir nicht das Thema.
Epi hat geschrieben:
28. Mai 2019 08:48
Beim Barkauf aus eigenen Mitteln, der hier nur wenig günstiger ausfällt als die Pacht, ist zu beachten, dass die entgangenen Zinsen einbezogen sind, die ein Pächter bei einer Geldanlage der Investitionssumme bekommen hätte. Dieser Aspekt bleibt oft unberücksichtigt, wodurch der Vorteil des Kaufs größer erscheint, als er einzelwirtschaftlich betrachtet ist.
Irgendwie ist damit die Rechnung dahin. Welche Zinsen entgehen mir? Womit wird da gerechnet?
Zumal der Unterschied Pacht/Kauf erst in den Jahren danach spannend wird. Beim Kauf kann ich punktuell die Teile ersetzen die nicht mehr tun. Natürlich wird das bei der Pacht auch passieren, jedoch wird sich der monatlich Preis dadurch nicht reduzieren.

Ich kann ja verstehen das du dein Business ankurbeln möchtest, jedoch bin ich da bei den Vorschreibern. Ich würde auch nicht mieten. Wir hatten das ins Kalkül gezogen, jedoch relativ rasch wieder verworfen, insbesondere weil die aufgerufenen Preise eben alles andere als interessant waren.

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#24

Beitrag von zehn0813 » 28. Mai 2019 13:04

Ein Geschäft ist immer dann ein gutes Geschäft, wenn alle Parteien gut dran verdienen. Die Miete einer PV-Anlage fällt in diese Kategorie.
Wenn eine Partei mehr beteiligt ist, wird der zu erwartende Vorteil durch drei geteilt. Das kann nicht besser sein, als wenn der Vorteil nur durch zwei geteilt wird.
Beim Barkauf aus eigenen Mitteln, der hier nur wenig günstiger ausfällt als die Pacht, ist zu beachten, dass die entgangenen Zinsen einbezogen sind, die ein Pächter bei einer Geldanlage der Investitionssumme bekommen hätte. Dieser Aspekt bleibt oft unberücksichtigt, wodurch der Vorteil des Kaufs größer erscheint, als er einzelwirtschaftlich betrachtet ist.
Wir wird denn der Aspekt berücksichtigt, dass eine gekaufte Anlage meine ist?
Bei Miete zahle ich ohne einen messbaren Gegenwert zu haben.
Ich denke man kann das Ganze nicht so pauschal sagen.

Z.b. hängt es ja auch von den gewährten Zinsen der KfW ab, welche variabel sind.
Gruß,
Sebastian

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#25

Beitrag von Epi » 28. Mai 2019 15:00

Hallo Robin,
Robin hat geschrieben:
28. Mai 2019 10:14
Fehlt mir jetzt gerade der Zusammenhang und war bei mir nicht das Thema.
Das wird ein Thema für Dich, sobald Du die Anlage gekauft und installiert hast. Deshalb habe ich nachgefragt, ob Du über die zukünftigen Unterhaltskosten informiert worden bist. Vlt. wird ja @ToxicMolotow ´mal etwas aus dem Nähkastchen plaudern.
Robin hat geschrieben:
28. Mai 2019 10:14
Welche Zinsen entgehen mir? Womit wird da gerechnet?
"Entgehen" würden Dir die Zinsen, wenn Du Dein Kapital anlegen, statt investieren würdest.
Robin hat geschrieben:
28. Mai 2019 10:14
Zumal der Unterschied Pacht/Kauf erst in den Jahren danach spannend wird.
Verstehe ich nicht, was meinst Du damit?
Robin hat geschrieben:
28. Mai 2019 10:14
Beim Kauf kann ich punktuell die Teile ersetzen die nicht mehr tun. Natürlich wird das bei der Pacht auch passieren, jedoch wird sich der monatlich Preis dadurch nicht reduzieren.
Wenn Du die Anlage kaufst, solltest Du von Anfang an Rücklagen für den Fall bilden, daß bspw. der Wechselrichter ausgetauscht werden muss. Deshalb habe ich Dich gefragt, welche Rücklagen Du in Betracht ziehst. Bei der Pacht sind diese Rücklagen inkludiert; die Miete ist konstant über die gesamte Laufzeit.
Robin hat geschrieben:
28. Mai 2019 10:14
Ich kann ja verstehen das du dein Business ankurbeln möchtest, jedoch bin ich da bei den Vorschreibern. Ich würde auch nicht mieten. Wir hatten das ins Kalkül gezogen, jedoch relativ rasch wieder verworfen, insbesondere weil die aufgerufenen Preise eben alles andere als interessant waren.
Ich will zuvorderst informieren, auch gerade da ich - ähnlich wie beim Hausbau, nicht jede Anfrage bedienen kann; so sie denn überhaupt käme. Ergo kann ich mein Geschäft nicht wirklich über das Forum ankurbeln :D

Was den Vergleich Kauf/Miete betrifft, sind wir anderer Meinung; so ist das halt im Leben. Wenn Du Dich mit dem Kauf einer PV-Anlage wohler fühlst, solltest Du das tun.

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#26

Beitrag von Epi » 28. Mai 2019 15:31

Hallo Sebastian,
zehn0813 hat geschrieben:
28. Mai 2019 13:04
Das kann nicht besser sein, als wenn der Vorteil nur durch zwei geteilt wird.
Beteiligt sind der Vermieter und der Anlagenerrichter - beide im besten Fall finanziell so aufgestellt, daß sie die Vertragslaufzeit überdauern. Da gerade die Solarbranche in den letzten Jahren einige Pleiten erlebt hat, ein wichtiger Aspekt für den Mieter, wie ich finde. Es kommt also in erster Linie auf den Vermieter an, wie er kapitalmäßig aufgestellt ist, Risiken über eine relativ lange Vertragslaufzeit zu minimieren. Das können Stadtwerke sein - sie springen gerade massiv auf den Zug Vermietung auf oder kapitalmäßig gut aufgestellte Anbieter von Mietmodellen.
zehn0813 hat geschrieben:
28. Mai 2019 13:04
Wir wird denn der Aspekt berücksichtigt, dass eine gekaufte Anlage meine ist?
Der Kaufpreis der Anlage, Versicherungen, Wartung, Reparatur, Monitoring und Kosten der Kapitalbeschaffung werden dem Mietmodell mit gleichen lfd. Kosten gegenüber gestellt. Unter dem Strich ergibt sich meist, daß die Kosten pro Jahr gleich hoch sind, aber der Käufer sich um alles selbst kümmern muss. Ein Mieter zahlt diese Kosten über die Monatsmiete latürlich auch, muß sich aber um nix kümmern. Flapsig formuliert, ist die Miete das Leasingmodell mit rund-um-sorglos-Paket.
zehn0813 hat geschrieben:
28. Mai 2019 13:04
Bei Miete zahle ich ohne einen messbaren Gegenwert zu haben.
Du hast eine PV-Anlage auf dem Dach, welche Dich zu einem Anteil "x" - abhängig von Deiner Eigenverbrauchsquote, vom Graustrom und dessen ständig steigender Kosten abkoppelt; mußt Dich um nix kümmern und hast - nach Beendigung der Vertragslaufzeit, eine top gewartete Anlage auf dem Dach, welche Dir noch Jahre gute Erträge beschert.
zehn0813 hat geschrieben:
28. Mai 2019 13:04
Z.b. hängt es ja auch von den gewährten Zinsen der KfW ab, welche variabel sind.
Das ist latürlich richtig.


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#27

Beitrag von Musketier » 29. Mai 2019 06:14

Epi hat geschrieben:
28. Mai 2019 15:31
hast - nach Beendigung der Vertragslaufzeit, eine top gewartete Anlage auf dem Dach, welche Dir noch Jahre gute Erträge beschert.
Heißt das nach Vertragslaufzeit gehört die PV Anlage dem Hauseigentümer oder muß der dann noch einen Ablösebetrag zahlen?

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#28

Beitrag von Epi » 29. Mai 2019 07:37

Guten Morgen,

das ist unterschiedlich. Bei den meisten Stadtwerke n wird nach Ablauf der Vertragslaufzeit der dann gültige Verkaufspreis errechnet. Bei diesem Weg gilt es zu wissen, dass sie (vlt. nur noch) keine Batterie vermieten, sollte der Fokus auf einem höheren Autarkiegrad liegen. Bei den meisten privaten Anbietern gehört die Anlage anschließend dem Mieter.

Wir haben uns für den Marktführer Miete als Partner entschieden; nach Ende der Vertragslaufzeit übernimmt der Hauseigentümer die Anlage ohne weitere Kosten.

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#29

Beitrag von zehn0813 » 30. Mai 2019 02:57

Epi hat geschrieben:
28. Mai 2019 15:31
Beteiligt sind der Vermieter und der Anlagenerrichter
Und der Hauseigentümer bzw. Mieter der Anlage.

Ich kann es mir nach wie vor nicht vorstellen, dass das besser (günstiger) sein kann, als die Anlage zu kaufen.
Gruß,
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#30

Beitrag von ares83 » 18. Juni 2019 06:19

So, Angebot Nr 1 ist da. 15500€ Brutto für 9,3kWP
Angebot Nr 2 wird heute nachmittag präsentiert.
Angebot 3 gibt es bisher nicht, ich versuche noch weitere Unternehmen zu finden.

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